Marina Lübcke Frischekosmetik & Supplements
Nachgefragt · Alltag

Warum jeder Schritt
seinen Job hat

Vier Schritte klingen nach viel. Bis man versteht, was jeder einzelne davon tut – dann will man keinen mehr weglassen.

Marina Lübcke zeigt einer Kundin ein Gesichtspflege-Produkt

Bei mir fing es unkonventionell an, nämlich mit einer getönten Tagescreme. Ich hatte Make-up eigentlich aufgegeben, weil ich davon regelmäßig Pickel bekam und nie verstanden habe, warum. Die getönte Creme war für mich der Durchbruch: Sie war eine Alternative, mit der meine Haut zurechtkam.

Und dann dachte ich: Wenn schon das funktioniert – was können die anderen Schritte?

Der Schritt, den ich am längsten für überflüssig hielt

Das Tonic. Genau das, was die meisten weglassen. „Kann man sich sparen“, habe ich auch gedacht.

Bis mir jemand erklärt hat, was es eigentlich macht – und ich seitdem nicht mehr darauf verzichte.

Mein Bild dafür: der Fahrstuhl

So habe ich es mir gemerkt:

Reinigung – der Schmutz vom Tag oder von der Nacht muss runter. Damit fängt alles an.

Tonic – der Türöffner. Es bringt die Haut zurück in ihr Gleichgewicht und bereitet sie auf das vor, was danach kommt. Ohne diesen Schritt fehlt der Übergang.

Serum – die eigentliche Pflege. Und hier kommt der Fahrstuhl ins Spiel: Was das Tonic vorbereitet hat, sorgt dafür, dass das Serum dort ankommt, wo es hin soll – und nicht nur oben auf der Haut liegen bleibt.

Creme – der Abschluss. Sie hält die Feuchtigkeit da, wo sie hingehört.

Als ich das verstanden hatte, war für mich klar, warum die Reihenfolge kein Zufall ist. Jeder Schritt bereitet den nächsten vor.

Und wenn du nur eins ändern willst?

Dann fang mit der Reinigung an. Sie ist die Grundlage für alles Weitere, und du merkst am schnellsten, ob dir etwas zusagt.

Du musst nicht alle vier auf einmal umstellen. Ich habe es auch nicht getan. Die meisten fangen mit einem Produkt an und ergänzen später – das ist entspannter und du merkst besser, was wirkt.

Ein Schritt nach dem anderen

Wenn du wissen willst, welcher Schritt bei dir zuerst Sinn ergibt: Schreib mir. Wir schauen gemeinsam drauf.

Schreib mir