Marina Lübcke Frischekosmetik & Supplements
Nachgefragt · Persönlich

Warum meine Sommerpflege
im Winter nicht reicht

Ich dachte jahrelang, ich hätte Mischhaut. Dabei ändert sich mein Hauttyp mit den Jahreszeiten – und das war die eigentliche Erkenntnis.

Marina Lübcke sitzt lächelnd mit einem Tablet im Sessel

Als ich angefangen habe, mich mit Pflege zu beschäftigen, war für mich klar: Mischhaut. So hätte ich es jederzeit gesagt. Beim genaueren Hinschauen stellte sich heraus, dass meine Haut eher ölig ist. Falsch eingeschätzt, jahrelang.

Der Hauttyp bleibt nicht, wie er ist

Früher hatte ich definitiv trockene Haut. Irgendwann hat sich das geändert, und heute ist es eher andersherum. Das ist offenbar normal – nur denkt kaum jemand daran. Man bestimmt einmal seinen Hauttyp und behandelt ihn wie eine feste Größe. Dabei verändert er sich über die Jahre.

Und dann kam die Sache mit den Jahreszeiten

Das ist der Punkt, der mich am meisten überrascht hat: Bei mir wechselt es sogar innerhalb eines Jahres.

Im Sommer brauche ich die Pflege für ölige Haut. Wird es Herbst und Winter, passt plötzlich das, was für Mischhaut gedacht ist.

Meine Vermutung: Es liegt an der Heizungsluft. Im Winter sind wir viel drinnen, die Luft ist trocken, und die Haut braucht schlicht mehr. Sie verhält sich anders, weil ihre Umgebung eine andere ist.

Was das für dich heißt

Nur weil etwas im Sommer gut funktioniert hat, muss es im Winter nicht dasselbe tun. Wenn deine Creme im Januar plötzlich nicht mehr reicht, liegt das nicht unbedingt am Produkt.

Deshalb frage ich bei einer Beratung immer nach der Jahreszeit. Und deshalb ist es auch kein Rückschritt, wenn wir nach ein paar Monaten noch mal draufschauen – sondern genau richtig.

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